zur Person

Im Alter von 10 Jahren in der vorweihnachtlichen Trierer Innenstadt bin ich, nach Verlassen der Rolltreppe im Kaufhof, einem Vorführer für „elektronische Heimorgeln“ in die Arme gelaufen. Meine Eltern konnten mich nun nicht mehr dazu bewegen ihnen zu folgen und haben mich für die Dauer ihres Einkaufes in die Obhut jenes Virtuosen übergeben.

Mit glänzenden Augen und schwärmenden Worten habe ich sie bei der Heimfahrt wohl dermaßen von meiner frisch erblühten Leidenschaft überzeugen können, dass wenige Tage später, an einem für das Verteilen von Geschenken prädestinierten Tag, eine 1-manualige Orgel der Firma „ELGAM“ unter unserem Weihnachtsbaum lag.
Zunächst autodidaktisch, dann aber habe ich mit Hilfe eines Lehrers ein paar Jahre Unterricht genommen. Nach relativ kurzer Zeit wurden meine Eltern erneut mit der Beschaffung eines leistungsstärkeren Instrumentes konfrontiert (diesmal eine HOHNER T-2000 - mit Fußbass). Auf ihr habe ich dann mit 15 Jahren das erste Mal das Gehör einer Festgesellschaft (Klassentreffen) strapazieren dürfen – dies war auch der Zeitpunkt an dem ich begann, andere Jugendlichen zu unterrichten.

Als die Freude an diesem Hobby nicht nachließ, musste eine Orgel her, die um die Komponenten Rhythmus- und Begleitautomatik erweitert sei. Nun kam eine CRUMAR C-2 mit allen zur Zeit verfügbaren Features ins Haus.

Ein letzter Orgel-Wechsel führte mich Mitte der Achtziger nach Halsenbach zur Firma WERSI. Die Virtuosen auf diesem Gebiet, wie Franz Lambert, Klaus Wunderlich und Hardy Wolff, hatten mir bereits früh den Kopf verdreht. Somit kam ich stolz mit einer WERSI Helios W2TV, einem „transportablen“ Flagschiff mit Palisanderfurnier, Chromfüßen und Vollpedal – schlanken 140 kg – nach Hause.

Dies erforderte stets einen zweiten Mann zum Auf- bzw. Abbauen und schnell wurde klar, dass das Instrument nicht lange schadlos diese Transporte übersteht.

Genau zur richtigen Zeit kam denn auch eine neue Instrumentengruppe auf den Markt – die KEYBOARDS waren geboren. Revolutionär war das Preis-Leistungsverhältnis und die wesentliche Raum- und Gewichtsersparnis. Anfang der Neunziger waren sie so weit entwickelt, dass sie durchaus hörenswert waren.

Hier begann ich auf TECHNICS K-700, wechselte aber bald auf YAMAHA. Die Modellpalette reichte vom PSR-5700 bis zum TYROS 2.